Warum denn nicht mal mit dem Haustier zur Tierphysiotherapie?
Rainier Piqual am 04.11.07Ja, richtig. Wenn die Katze einen schweren Bandscheibenvorfall hatte (“Perserkatze Jenny mit Bandscheibenproblematik“), weil sie mal wieder eine Kuh erlegte und diese selbstredend vor die Tür ihres Herren brachte, dann kann man mit ihr zur Physiotherapie gehen. Zur Tierphysiotherapie. Dies geht auch mit dem Pferd oder dem Hund. Wenn die Kuh eines Bauern betroffen ist, um genau zu sein, der Euter dieser Kuh, dann übernimmt sogar die Arbeitslosenversicherung des Bauern die Kosten einer Behandlung. Man kann dies gewissermaßen als Vorsorge geltend machen, denn ohne Euter keine Milch und ohne Milch keine Arbeit. Soviel einleitend.
Viel interessanter sind die Behandlungsmöglichkeiten. Da gibt es Lymphdrainage, Elektrotherapie, Magnetfeldtherapie und sogar Akupunktur. Der Gesundung des Tieres steht also nichts im Wege. Was aber der Einkommensmaximierung der Tierphysiotherapeutinnen im Wege steht, ist die kleine Zielgruppe. Nicht jeder hat einen Euter oder ein Pferd, oder kann sich eine Elektrotherapie für den Hund leisten, es ist einfach zu teuer, weil das Tier so groß ist. Mein Vorschlag: Die Angebotsausweitung auf kleinere Haustiere, auf die Haustiere der Kinder. Die werden es schon schaffen ihre Eltern zu überzeugen mit Hamster Berti zur Akupunktur zu gehen. Es kostet entsprechend weniger (Berti wird einfach an ein Nadelkissen geschnallt und leicht angedrückt – für 5 Euro) und die breite Masse der Kinder wird nicht nur ihre Hamster, sondern auch ihre Kanarienvögel, Meerschweinchen, Mäuse, Ratten und wat nich alles anschleppen. Der Rubel wird rollen! Vielleicht werde ich selbst es demnächst anbieten, wenn diese Seite hier doch nichts bringt.
Bis dahin ein paar weiterführende Adressen:
tierphysiotherapie-online.de
tierphysiotherapie.de
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