Schwarze Löcher am CERN in Genf: Was bisher geschah

Rainier Piqual am 23.04.08

Nachdem ich ja mit Herrn Popickel vom CERN über mögliche Gefahren sprach, kam es natürlich auch in anderen Medien zur Weltuntergangsberichterstattung. Interessant in dem Zusammenhang dürfte der Versuch eines amerikanischen Physikers namens Walter Wagner sein, die Inbetriebnahme des Teilchenbeschleunigers im Herbst durch eine am Bezirksgericht Hawaii eingereichte Klage zu verhindern. Auf seiner Internetseite lädt er zur Spende für etwaige Prozesskosten ein.
Das CERN selbst versucht klarzustellen, daß nichts passieren wird und spricht dabei von der Energie von zwölf Mücken. Wir werden sehen! Ein weiterer Bericht, den ich empfehlen möchte, findet sich bei Fräulein Carone. Ihres Zeichens Planetologin in der Homosexuellenhauptstadt Köln.
Bezüglich der Umfrage, die hier rechts läuft, gibt es auch Interessantes zu berichten. Nach einer anfänglich starken Stimmenzunahme auf Seiten der Versuchsgegner, kamen in den letzten Wochen vermehrt Stimmen bei „Ja, die wissen, was sie tun“ hinzu. Dies ist entweder Zufall oder aber die ausführliche Berichterstattung beseitigte Weltuntergangsängste. Es steht aber nach wie vor 47 % zu 37 % gegen die Versuche am CERN.
Zu den 12 %, die das alles nicht Ernst nehmen, zähle ich mich übrigens auch. Ich bin gespannt, was es noch für Verschiebungen geben wird – fleißig teilnehmen.
Viel Spaß beim Nachlesen und bis Freitag.

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