Liebe und Logik.

Rainier Piqual am 10.07.07

Heute ein weiterer Beitrag. Es ist sehr romantisch geworden. Himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt. Ich lachte und weinte.

Ein Mann geht wie ein richtiger Mann verloren. Im Uterus des Weltennebels in den Sphären der Metaphysik wird er erneut geboren. Die Gesetze der Logik verhüllen seine Nacktheit, das De Morgansche Gesetz bedeckt gar zart sein Gemächt. Dabei betrachtet er rücklings in buckliger Erwartungshaltung wie er geformt wird, von einem Volk verwilderter Synapsen. Er bekommt drei Beine zugewiesen, er weiß nicht was er sagen soll, ihm fehlt der Kopf. Die Beine werden angeflanscht; Axiome der Freiheit. Da erblickt er, daß eines seiner Beine seine Frau und einer seiner Frauen sein Bein ist. Mit seinen Nippeln Aristoteles und Kant eispickelt er auf sie ein. Das Bein die Frau zerspringt und Phantomschmerzen plagen ihn. Phantomschmerz ist Liebeskummer. Er hatte soeben die Liebe getötet. Er schlief ein und war ein Mann in Lohn und Brot und Ehe. Oder war er aufgewacht? Hämorrhoidisch lachten seine Nippel. Er war doch nur ein Witz.

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