Ein Buch und etwas mehr Pepp.

Rainier Piqual am 24.01.08

Ich fühle mich auf dieser Seite schon deutlich heimeliger. Das ist natürlich kein Wunder, da die gelbe Farbe hier ganz oben direkt aus meiner Küche stammt. Es ist selbstredend nicht der letzte Schrei den ich hier graphisch biete, oder eher, bieten kann, da ich nach wie vor noch ein Novize im Fach Photoshop bin; lediglich das Paint-Seepferdchen heftet an meiner Hose. Um dem abzuhelfen und um etwas mehr Pepp hier anzubieten, habe ich mich nun mithilfe des Buches „Photoshop CS3 – Der professionelle Einstieg“ in das besagte Programm eingearbeitet. Ich hätte natürlich auch auf Gimp zurückgreifen können, doch wurde ich durch mein soziales Umfeld unterbewußt zu Adobe Photoshop gedrängt. Die Frage, ob Photoshop oder Gimp, hat sich mir also nie gestellt.
Nun aber zu dem Buch von Robert Klaßen. Alles in allem möchte ich hierfür eine Kaufempfehlung aussprechen, soviel vorweg. Die Schritt-für-Schritt-Anleitungen kann man problemlos nachvollziehen und sind passend mit farbigen Bildern illustriert, an hilfreichen und nützlichen textbegleitenden Kästchen und Erklärungen mangelt es nicht. Herr Klaßen drückt sich sprachlich verständlich aus, wenngleich dies oftmals unter Anglizismen und unter dem saloppen (Werbesprache?), eher umgangssprachlichen Stil zu leiden hat. Letztere Feststellung könnte allerdings ihren Ursprung in meiner durch das Studium aufgebauten Erwartungshaltung haben; Adorno und Mann pflegen doch einen etwas anderen Stil.
Toll ist auch, daß dem Buch eine 30-Tage-Testversion von Photoshop CS3 beiliegt, was mich als Student (wenn wir schon dabei sind) überzeugt, da ein Student von Haus aus finanzschwach ist und obendrein ohnehin nicht weiter als 30 Tage denkt. (Verdammt! Jetzt wo ich’s schreibe fällt mir was auf!)
Über Inhalte und deren Auswahl zu sprechen ist müßig. Es ist und bleibt ein Buch zum Einsteigen, zum an-die-Hand-genommen-werden, danach spezialisiert man sich. Ob ich etwas vermisst habe oder nicht, kann ich an dieser Stelle meiner Photoshop-Karriere also nicht sagen. Für mich waren und sind es 25 gut investierte Euro, die nun ihren vorläufigen Höhepunkt in der obigen Grafik finden. Für etwaige Kritik bin ich natürlich dankbar.

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