Folge 23: Die Riesenmaschine am CERN und die Paralympics voller Lug und Trug
Rainier Piqual am 13.09.08So oft wie zuletzt das CERN mit seinem Teilchenbeschleuniger durch die Zeitungen geistert, so oft sprach ich mit Peter Popickel darüber. Was wird uns erwarten wenn es erst richtig los geht, nach dem Vorspiel ? Wen das einen Scheiß interessiert, der kann sich auf die Paralympics freuen – nur Lug und Trug! Wenn ihr dazu eine Meinung habt, könnt ihr sie gerne mitteilen.
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Hallo Rosa (die Kappe ist wirklich nicht schön)!!
Hallo Peter, vielen dank für das Erklären des zu schnellen Protons mit den jamaikanischen Einkäufen, sowas hilft weiter. Aber wie Du sagst, in der Schickeria der Physiker ist kein Platz für Popickel, ohne Dich hätten die das Gerät wahrscheinlich gar nicht!!!!
Freue mich auf Oktober, wenn die die Protonen aufeinanderschießen; was passiert eigentlich wenn die ein jamaikanisches auf ein galapagosisches Proton schießen?
LG
Bouncer
Guten Tag, Herr Bouncer,
es freut mich sehr, dass Sie auch diese Folge mit ihren profunden Kommentaren begleiten. Als erstes möchte ich mich bedanken, dass zumindest Sie (und ich hoffe, noch mehr tun es Ihnen gleich) meine Arbeit schätzen.
Ihr Lob „ohne Dich hätten die das Gerät wahrscheinlich gar nicht!!!!“ ist jedoch für manchen Betrachter ein 2schneidiges Schwert. Betrachten wir das, was in Zukunft geschehen möge, kann man natürlich argumentieren, dass ich geholfen habe, unseren Untergang MÖGLICHERWEISE einzuleiten. Hier möchte ich nun anführen, dass bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich in Genf aktiv war, die Gefahr, die nun besteht, immer im Keim erstickt wurde. Darauf richtete ich stets mein waches Auge. Mit meiner Verbannung und dem Einholen der Schickeria wurde diese Gefahr regelgerecht gemästet.
Sie, werter Herr, malen tatsächlich ein Horrorszenario auf. Wenn tatsächlich ein jamaikanisches Proton auf ein Galapagos Proton geschossen käme…ich möchte es mir nicht ausmalen.
Kinetische und potentielle, massive Energie würden aufeinander treffen. Das schnelle, durchtrainierte Bolt-Proton auf das träge, schleichende, massige Schildkrötenproton. Ersteres würde denn Panzer und Schale des anderen durchbrechen…und eine unkalkulierbare Kettenreaktion wäre die Folge. Wir könnten nur noch beten…
Aber ein Schweizer betet nicht, sondern nimmt das Heft selbst in die Hand und wird dies zu verhindern wissen.
Nehmen Sie mich beim Wort!
Ihr Peter
Daß du dir mit deinem ‚möglicherweise‘ aber auch immer eine Hintertür offen lassen musst!
Der Teilchenbeschleuniger ist übrigens wegen eines Defektes in einem Kühlaggregat wieder aus. Eine Woche soll die Reparatur dauern. Manipulateure am Werk?